Reisebericht: Familien Sportclub Sarti-Beach
Dies ist meine erste Reise bei Frosch als GAST…
In den frühen 2000ern war ich viel als Teamer und Skilehrer u.a. mit Frosch-Reisen unterwegs. Viele Jahre lebte ich wochenends quasi mit meinem Freund am Arlberg, dessen Bruder dort den bekannten Skiservice und -verleih für Frosch macht, während ich unter der Woche eine Umschulung bei einem bekannten Reiseveranstalter für Skireisen nach USA und Kanada absolvierte. Mir sind die Gegebenheiten der Reiseveranstalter von der organisatorischen Seite sehr gut bekannt. Ich habe immer gerne bei Frosch gearbeitet, auch am Arlberg waren dort am Wochenende immer die besten Partys. Dann geriet Frosch ein wenig in Vergessenheit, denn…
… inzwischen bin ich Mutter von 2 Kindern im Alter von 10 und 11 Jahren. Ich suchte dringend eine Reise, die für Kinder optimal ist, für mich aber auch. Das Fazit ist: wir sind von dem Konzept von Frosch alle total begeistert!
Anreise
(Flug von Memmingen): Memmingen ist ca. 30 Minuten Fahrt, der Flug ging um 06:25 Uhr. Aufregend war das Finden des vorab gebuchten Parkplatzes und – ja – das Finden des Flughafens! Es ist ja nicht so, dass Memmingen super riesig ist und morgens um 5 Uhr ist da nichts beleuchtet. Der Weg vom Auto zum Flughafen war demnach mit großer Nervosität, denn langsam wurde die Zeit eng. Angekommen Thessaloniki, 1 Stunde Warten auf andere Gäste, 2 Stunden Busfahrt und dann endlich da. Bestes Wetter, Traumkulisse.
Das Wetter war um Pfingsten herum prima. Es war warm, so um die 25-30 Grad, also nicht zu heiß. Zweimal in 2 Wochen hat es geregnet, das war eine schöne Abkühlung.
Zimmer
Zum ersten Mal im Leben habe ich (Geizkragen) ein Zimmer mit Meerblick gebucht. Wir waren im Haus Athos, hatten zum Meer hin einen Balkon und nach hinten raus. Hinten raus ist die Aussicht nicht immer optimal, bei unserem Zimmer war das aber prima. Wir konnten die Essenslokalität sehen, einen Pool und einen Teil des anderen Pools.
Für uns war das optimal, weil ich die Kinder sogar im Meer schwimmen lassen konnte, ohne direkt dabei sein zu müssen. Ein neues Gefühl, auch dank des fortgeschrittenen Alters, aber auch dank der mega-schönen Aussicht.
Wer abends zwingend Ruhe braucht, der sollte nicht in das Haus Athos gehen. Die Musik von der Strandbar ist bis spät in die Nacht zu hören, selbst bei geschlossenem Fenster.
Kinderbetreuung
In der ersten Woche waren meine beiden Kinder, die ja im Alter sehr eng aneinander liegen, in zwei verschiedenen Gruppen. In der zweiten Woche wurden die Gruppen neu aufgeteilt und meine Kinder waren in derselben Gruppe. Ich glaube, letzteres hatte ihnen besser gefallen.
Die Aktivitäten waren für die Kinder so toll, dass ich als Mutter nie das Gefühl hatte, meine Kinder „in der Betreuung abzugeben“, sondern, dass „meine Kinder ihr Programm hatten und ich meines“. Und das will was heißen.
Die Kinder waren Wandern (mein kleinerer hasst wandern, ist aber „brav“ mitgegangen), haben Strandspiele gemacht, eine Chaos Rallye (im Dorf Sarti), und auch Aktionen mit den Eltern (die, die wollten). Am besten fanden wir alle das Spiel „Capture the flag“ über den ganzen Campus, das Spiel „Werwölfe“ am Lagerfeuer am Strand und die Mottopartys (alle Kinder (!!) haben mitgemacht!).
Andere Reiseteilnehmer
Zum ersten Mal in Sarti wurden die Familienreisen von den Normal-Reisenden getrennt. Wir hatten eine andere Lokalität zum Essen, eine andere Aktivitäten-Tafel, einen anderen Wander- und Bikeguide, usw.
Einige Aktionen waren aber auch gemeinsam, wie z. B. das Beachvolleyball-Camp oder das Chillen am Strand oder die Partys. Für mich persönlich war es sehr angenehm, im Kreise von Familien und Alleinerziehenden mit Kindern zu sein. Für die Kinder war das sicher auch die bessere Variante. Schnell kannte man sich, freundete sich an, trieb Sport miteinander und die Kinder spielten zusammen. Das war für mein Empfinden auch dank dieser tollen Gruppe eine wirklich tolle Erfahrung.
Wir haben uns sogar so gut angefreundet, dass einige von uns für 2023 gleich wieder gebucht haben: dieselbe Zeit, derselbe Ort.
Sportprogramm
Ich habe ein paar Tage gebraucht, um in das Sportprogramm und die vielen Informationen auf der Tafel zu kommen.
Das mag auch daran gelegen haben, dass in den beiden Wochen sowohl das Beachvolleyball-Camp als auch das Bootcamp und ein paar andere Extra-Aktivitäten angeboten wurden. Da fiel die Auswahl manchmal doch schwer, und oft hatte ich bei der Entscheidungsfindung das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn ich nicht die gefühlt tausend Sachen mitmachen würde.
Schlussendlich habe ich fast jeden Tag eine Bike- oder Wandertour mitgemacht und manchmal noch eine andere Aktivität. Ich war aber auch mal froh, wenn ich einfach nur am Strand liegen konnte – wenn man (alleinerziehend) mit Kindern ist, ist das eine seltene und sehr wertvolle Zeit.
Bike-Reparatur-Werkstatt
Einer der beiden Bikeguides hat außer der Reihe eine kleine Reparatur-Werkstatt angeboten und uns 4 oder 5 Teilnehmern die wichtigsten Handgriffe rund um das Bike erklärt. Das war mega-wertvoll, danke nochmals dafür!!
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