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Reiseverlauf – Kurzbeschreibung

Peru – Mit dem eBike durch die Anden

Machu Picchu, der Titicacasee und der Colca Canyon, die weiße Stadt Arequipa und die alte Inka-Hauptstadt Cusco: Weltberühmt sind die Sehenswürdigkeiten im Süden Perus – die wir auf dieser eBike-Reise aus ganz neuen Blickwinkeln erleben. Vom Sattel unseres Mountainbikes aus lernen wir die Schönheiten der Natur besonders intensiv kennen. Wir genießen es, draußen zu sein, kommen mit andinen Bewohnern ins Gespräch und stellen uns gerne der sportlichen Herausforderung, die Anden mit dem Fahrrad zu erobern …

Ob wir uns sportlich fordern oder es lieber moderater angehen möchten , das entscheidet ein jeder selbst – und zwar jeden Tag auf Neue: Die sanfte Unterstützung des Pedelec-Motors lässt uns Steigungen mühelos bewältigen – und ersetzt Muskelkraft, wenn uns wegen der „dünnen Luft“ in diesen Höhenlagen die Puste ausgeht. Denn die Höhen, die wir hier in Peru mit unserem Bike erreichen, sind wirklich beachtlich! Pässe schrauben sich bis auf knapp 5.000 Meter hinauf – und wir meistern sie mit unseren E-Bikes. Ein einzigartiges Abenteuer! Auf reizvollen Nebenstrecken können wir anhalten, wo und wann immer es uns gefällt – und haben Zeit für die Menschen, die uns in entlegenen Andendörfern mit unverstellter Freundlichkeit willkommen heißen. Wir besuchen auch unser Sozial-Projekt im Anden-Dorf Misminay. Die Bewohner laden uns ein, bei der Feldarbeit mit anzupacken, gemeinsam mit ihnen zu essen und vielleicht ein Fußballspiel auszutragen …

Anforderungen

Wenn die Distanz zu weit ist, wenn wir einfach mal einen Tag Rad-Auszeit benötigen oder wenn die Route für e-Biker gar nicht geeignet ist - unser privater Mini-Van begleitet uns zuverlässig von Hotel zu Hotel. Zusteigen jederzeit erlaubt!

eBikes

Während Ihrer Reise stellen wir Ihnen hochwertige Elektro-Mountainbikes der neusten Generation zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um Hardtail-Bikes, mit einfacher Gabelfederung und 27,5-Zoll-Rädern. In ihrer Ausstattung eignen sie sich ideal für unsere Touren in Lateinamerika, auf denen wir sowohl auf unbefestigten Straßen – wie Schotterpisten und Sandwege -, als auch auf asphaltierten Straßen unterwegs sein werden. Die Pedelecs der Marken Haibike und Focus kommen aus Deutschland. Dort haben wir sie getestet und dann nach Lateinamerika verschifft.

Haibike SDURO HardSeven SL 27.5
Haibike SDURO

Haibike SDURO HardSeven SL 27.5


Ausstattung: Shimano Deore
Bremsanlage: Shimano Deore Disc 180 mm
Federgabel: SR Suntour XCR Air, Federweg: 100mm
Akku: Lithium Ionen 36 Volt, 400 Wh
Antrieb: Yamaha Mittelmotor 250 W, 36 V

Unterkünfte

Wir wohnen in landestypischen Unterkünften mit sehr persönlicher und individueller Atmosphäre, sowie das Hotel La Casa de mi Abuela in Arequipa (2 Ü). Das Hotel La Casa de Mamayachhi (2 Ü) ist in der kleinen Stadt Coporaque gelegen und steckt noch voller peruanischer Traditionen. So ist das Hotel auch fast ausschließlich aus dem Material der Umgebung gebaut. Nur wenige Gehminuten von der Innenstadt Punos entfernt, erwartet uns das gemütliche Hotel Intiqa (2 Ü). Die wenigen Zimmer des Hotels sind alle sehr liebevoll und mit kleinen Gegenständen der Pucara-Kultur dekoriert. Bei der Übernachtung bei den Gastfamilien in Luquina Chico/ Puno (1 Ü) können wir die Freundlichkeit unser Gastgeber kennenlernen und an einem gemütlichen Ort während Ihres Aufenthalts die Gelegenheit wahrnehmen, die Gewohnheiten und die Kultur der Gemeinschaft zu erleben. Nur wenige Gehminuten von der Innenstadt Punos entfernt, erwartet uns das gemütliche Hotel Intiqa (1 Ü). Das Hotel Tambo Queque Norte (1 Ü) liegt auf einem Farmgelände. Auf dem Gelände befinden sich eine kleine Kapelle, eine alte Stierkampfarena, ein kleines Mini-Museum, welches Wissenswertes über die lokale Viehzucht erzählt, eine kleine Käsefabrik und Stallungen mit überwiegend Kühen. Das Hotel Casa Andina San Blas (2 Ü) liegt in dem gleichnamigen, sehr schönen Stadtteil San Blas. Die ruhige Lage, die Architektur des Hauses sowie der Patio erinnern ein bisschen an ein altes Landhaus. Das Hotel Pakaritampu (1 Ü) befindet sich inmitten des heiligen Tals in dem Ort Ollantaytambo. Es liegt nicht einmal 2 Gehminuten von der Zugstation nach Machu Picchu entfernt. Die Eco Quechua Lodge (1 Ü) ist eine komfortable und ökologische Lodge direkt am Eingang zur Ruinenstadt Machu Picchu. Die Ecolodge wurde mit heimischen Hölzern erbaut und entwickelt Recycling- und Wiederaufforstungsprogramme. Die Zimmer der Lodges verfügen über private Balkone mit tollen Ausblicken auf die umliegenden Berge und den Fluss Urubamba. Das Hotel Hatun Inti (1Ü) liegt zentral in Auguas Calientes.

Peru - eBike
Reiseverlauf
1. Tag: Ankunft Arequipa

Am Flughafen von Arequipa erwartet uns bereits unser Reiseleiter, der uns zu unserem Hotel bringt. Unser Hotel ist das Hotel Casa de mí Abuela. Heute steht noch keine Bike-Tour an. Die Zeit wird uns aber gewiss nicht lang werden in der wunderschönen Stadt Arequipa, in der es so viel zu entdecken gibt – und doch alles zu Fuß erreichbar ist. Außerdem eignet sich der Aufenthalt auf 2.325 m Höhe hervorragend, um sich zu akklimatisieren. Am Vormittag ist noch kein Programm eingeplant, so dass wir gemütlich starten können. Nach dem Mittagessen zeigt uns unser Reiseleiter die Kathedrale und das Kloster Santa Catalina. Lassen wir uns vom mediterranen Charme Arequipas und den architektonischen Meisterleistungen der kolonialen Vergangenheit verzaubern: Den Beinamen „weiße Stadt“ verdankt die Stadt dem vulkanischen Tuffstein, aus dem viele der prachtvollen historischen Bauten errichtet wurden. Er verleiht den Fassaden ihre harmonische und strahlend schöne Einheit. Mit Stadtplänen und nützlichen Informationen für unsere private Stadterkundung ausgestattet, ziehen wir beruhigt auf eigene Faust los – an den meisten Sehenswürdigkeiten arbeiten kundige Führer. Und versäumen wir nicht, in die kunterbunte Vielfalt der quirligen Märkte einzutauchen, auf denen zahllose Obst- und Gemüsesorten und viele interessante Dinge angeboten werden. Am späten Nachmittag kommen wir noch einmal zusammen und machen uns mit den Rädern und der Funktion des Unterstützungsmotors vertraut. Wir können außerdem alle Fragen stellen, die uns auf der Seele liegen, so dass wir mit einem guten Gefühl dem nächsten Tag, wenn unsere erste Bike-Etappe ansteht, entgegensehen können. Übernachtung: Casa de mí Abuela. eBike-Etappe: 0 km – Tag ohne Bike-Tour. ( - / - / - )

2. Tag: Erste eBike Tour von Arequipa nach Huanca

Nach einem zeitigen Frühstück verlassen wir Arequipa, um Richtung Huanca aufzubrechen. Das kleine Dorf liegt in einem beschaulichen Tal, von Landwirtschaft und Tierhaltung geprägt. Zwei Stunden dauert die Fahrt. Und dann endlich holen wir die Räder vom Anhänger des privaten Vans und unser Bike-Abenteuer beginnt! Aber keine Panik, bevor es auf unebeneres Terrain geht, testen wir die Räder auf gerader Ebene. Die ersten 15 km führen über eine leicht hügelige Up-and-Down-Route. Weil keine Eile geboten ist, haben wir genügend Zeit, die Mountainbikes zu testen und uns mit der Technik des Motors und der Handhabung vertraut zu machen. Vom Abra, dem höchsten Punkt der Etappe auf 3.596 m, genießen wir einen fantastischen Blick über das in Terrassen angelegte Tal. Unglaublich, dass diese Terrassen, die noch heute für den Agrarbau genutzt werden, einst mit primitiven Geräten wie dem Chakitajlla angelegt wurden … Von dort oben geht es dann 25 km abwärts bis ins Städtchen Huanca hinein. Kurz hinter Huanca machen wir uns nun auf zu einer kleinen Wanderung in den Pichirigma-Canyon, wo wir beeindruckende Aussichten in die tiefe Schlucht auf einer Plattform genießen können. Nachdem wir uns an der Szenerie satt gesehen haben, geht es zurück nach Huanca, wo wir mit einem einfachen, aber großartigen Mittagessen erwartet werden. Nach einem Bummel durch das kleine Dorf fahren wir mit dem Bus zurück nach Arequipa. Gegen Abend sollten wir in unserem Hotel sein. Wir stecken den Akku in die Steckdose und gönnen auch uns eine Ruhepause. Übernachtung: Casa de mí Abuela. eBike-Etappe: ca. 40 km/2 h (+2 km Wanderung). (F / L / -)

3. Tag: Der Colca Canyon

Auf einer wenig frequentierten Straße, abseits touristischer Lieblingswege, fahren wir heute zunächst in unserem privaten Minibus von Arequipa zum Colca-Canyon, wo der berühmte Anden-Kondor zu Hause ist. Unterwegs können wir Vicuñas und andere Lama-Arten beobachten, die sich im Nationalpark Pampa Cañahuas tummeln. Statt direkt nach Chivay zu fahren, fahren wir oberhalb des Canyons entlang – um dann die Abfahrt ins Tal durch Callali und die Städtchen Sibayo, Tutti und Canocota zu genießen, die alle einen kurzen Zwischenstopp wert sind. Kurz bevor wir die Felsformation „La Ventana“ erreichen, steigen wir auf die Bikes. Fantastisch: Auf 4.400 m über dem Meeresspiegel stehen wir mit unseren Fahrrädern! Die Strecke ist nicht asphaltiert und deshalb ein wenig schwieriger zu fahren – belohnt werden wir mit tollen Landschaften, wohin wir auch schauen. Ab Sibayo erwartet uns eine asphaltierte Straße in gutem Zustand, so dass wir die folgenden 45 km – vorbei an kleinen Andendörfern, archäologischen Stätten und tiefen Schluchten –bestimmt ambitioniert abradeln. In Tutti essen wir dann zu Mittag, bevor es weiter nach Coporaque geht. Dort beziehen wir im La Casa De Mamayacchi Quartier. Nachdem wir unser Hotel im Colca-Tal mit Blick auf die Vulkane Sabancaya und Ampato bezogen haben, finden wir im nahegelegenen Thermalbad wohlverdiente Entspannung (optional). Tipp: Ruhig früh zu Bett gehen heute, dann sind wir morgen, wenn es frühzeitig weiter geht, fit! Übernachtung: Casa de Mamayacchi. eBike-Etappe: ca. 65 km/3 h. (F / L / -)

4. Tag: Die Condore im Colca Canyon

Dieser Tag beginnt besonders früh, damit wir die Hauptattraktion des Colca-Canyons nicht verpassen: Den über dem Abgrund kreisenden Kondor – die größten flugfähigen Vögel der Welt.
Früh morgens verlassen wir das Hotel und fahren mit unserem privaten Transfer von Coporaque aus zunächst auf einer ruhigen, unbefestigten Straße etwa eine Stunde entlang des Canyons. Dann heißt es stopp für motorisierte Fahrzeuge. Die letzten 3 km sind nur zu Fuß zu meistern. Die Wanderung, bei der wir über rund 500 Höhenmeter hinauf zu der auf 3.600 m gelegenen Collagua-Festung Chimpa gelangen, dauert etwa 2,5 Stunden. Von dort oben haben wir einen begeisternden Ausblick über den Canyon. Der klassische Beobachtungspunkt Cruz del Condor liegt direkt gegenüber auf der anderen Seite des Tals. Wir werden bestimmt das Glück haben und die majestätischen Tiere bei ihrem Flug beobachten können. Auch die archäologische Stätte können wir uns in Ruhe ansehen. Dann wandern wir wieder bergab. Mit den Mountain-Bikes geht es über Madrigal, Lari und Ichupampa – kleine, traditionelle Andendörfer mit hübschen Kirchen im Kolonialstil – zurück nach Coporaque. Für diese Strecke zurück zum Hotel sind zwei Stunden angesetzt. Beeilen müssen wir uns nicht, so können wir die Landschaft mit ihren Vulkanen, Tälern und Terrassen genießen und den dort lebenden Menschen beim Verrichten ihrer täglichen Arbeiten zusehen. Der restliche Nachmittag steht uns im Colca-Tal für eigene Ideen zur Verfügung. Bei Interesse machen wir einen Ausflug zu den heißen Quellen von Amaru oder La Calera. Wir entscheiden: Nehmen wir den privaten Mini-Bus oder lieber die eBikes? Übernachtung: Casa de Mamayacchi. eBike-Etappe: ca. 30 km/2 h (+ 7 km Wanderung. (F / - / -)

Peru - eBike
Colca Canyon
5. Tag: Fahrt zur uralten Begräbnisstätte am Ufer des Umayo-Sees

Gleich nach dem Frühstück brechen wir zur nächsten großen Station unserer Peru-Reise auf, dem Titicacasee. Zunächst fahren wir mit dem Minibus durch die faszinierende Anden-Landschaft in Richtung Puno. Am 4.896 m hohen Patapampa-Pass legen wir eine Pause ein, um den großartigen Blick auf die Vulkane und die schneebedeckten Gipfel der Region zu genießen. Gute Chancen, die Tiere der Anden in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, haben wir an der Laguna Lagunillas. Im Dörfchen Cabanillas verlassen wir schließlich die Hauptstraße – und fahren mit den Pedelecs weiter.
Von diesem Ort aus sind es noch ca. 35 km bis zum Friedhof von Sillustani, eine uralte Begräbnisstätte am Ufer des Umayo-Sees. Die riesigen, turmartigen Grabmale wurden bereits vor der Inka-Zeit gesetzt, die diese Tradition nach der Eroberung der Gegend im 15. Jahrhundert übernahmen und ähnliche Denkmale errichteten. Ein rätselhafter Ort voll mystischer Energie! Von Sillustani aus radeln wir noch ein Stück weiter, bis wir wieder auf die Hauptstraße treffen – und den Rest des Weges wieder im Begleitfahrzeug zurücklegen. In Puno übernachten wir im Hotel Intiqa Puno oder einem vergleichbaren Haus. Übernachtung: Hotel Intiqa. eBike-Etappe: ca. 60 – 70 km/3,5 – 4 h. (F / L / -)

6. Tag: Der weltberühmte Titicaca-See

Nach einem leckeren Frühstück starten wir heute zu einer Erkundung des weltberühmten Titicacasees. Mit dem Minibus fahren wir in ca. 1 Stunde in die ländliche Region rund um Ilave. Dann steigen wir auf die Räder und nähern uns – vorbei an kleinen, traditionellen Dörfern – dem Ufer des berühmten Titicacasees. Wer in der Erntezeit reist, wird zur Mittagszeit mit einem traditionellen Huatia-Essen, bei dem auf dem Feld verschiedene frisch geerntete Wurzelknollen und Kartoffeln im Erdofen gebacken werden, überrascht. Außerhalb der Erntesaison wird ein Picknick an einem besonders schönen Örtchen organisiert. Am Ufer des Sees entlang geht es bis auf die Halbinsel Chuquito. Von dort haben wir einen fantastischen Panorama-Blick auf den See und die Inseln Taquile and Amantani. Wir lassen die Bikes im Transportfahrzeug und brechen dann zu einer zweistündigen Wanderung zur Gemeinschaft Luquina Chico auf, wo wir von unserer Gastfamilie erwartet werden. Bei ihr verbringen wir den Rest des Tages, essen gemeinsam zu Abend und übernachten. Wir haben genug Zeit, den Sonnenuntergang zu genießen und unseren Gastgebern zu lauschen, wenn sie von ihrem Leben erzählen … Übernachtung: Gastfamilie Luquina Chico. eBike-Etappe: ca. 54 km/3 h. (F / L / A)

7. Tag: Fahrt mit dem Segelboot auf dem Titicacasee

Heute Morgen übernehmen unsere Gastgeber das sprichwörtliche Ruder – und laden uns auf ihre traditionellen Segelboote ein, um auf den Titicacasee hinauszufahren. Der Titicacasee ist der höchstgelegene schiffbare See der Welt! Ein einmaliges Erlebnis steht uns also bevor. Vielleicht dürfen wir sogar helfen, die Fischernetze einzuholen – oder wir genießen einfach die blaue Szenerie, wenn Wasser und Himmel um die Wette leuchten. Wer nicht so gerne segeln geht, für den stehen tolle Alternativen an Land bereit: Wir können den Einheimischen bei der Feldarbeit und beim Versorgen der Tiere helfen oder wir genießen einfach die Landschaft und relaxen am See. Nach einem frühzeitigen Mittagessen steigen wir wieder auf die Räder. Diesmal geht es an der anderen Küste der Halbinsel entlang nach Plateria und Inca Uyo. Viele kleine Strände laden unterwegs zu einem spontanen Bad ein, selbst wenn die Wassertemperatur ziemlich erfrischend ist… An einem zuvor vereinbarten Ort erreichen wir wieder die Hauptstraße, wo das Begleitfahrzeug auf uns wartet – und uns komfortabel zurück nach Puno bringt, wo wir noch einmal im uns bereits bekannten Hotel übernachten. Übernachtung: Hotel Intiqa. eBike-Etappe: 35 – 45 km/2 – 2,5 h. (F / - / -)

Titicacasee
Titicacasee
8. Tag: Aufbruch ins Anden-Hochland

Heute verlassen wir den Titicacasee wieder und setzen unsere Reise über die weiten Ebenen des Anden-Hochlands in Richtung Cusco fort. Ein erster Zwischenstopp ist das bilderbuchhübsche Städtchen Lampa, das auch „die Rosafarbene“ genannt wird – wegen der Farbe der historischen Gebäude aus der Kolonialzeit. Von nun an wird die Landschaft wirklich großartig! Von Lampa aus geht es mit den Bikes über eine schöne, abseits gelegene Route in die Region Tarukani. Bei der Abfahrt sollten wir auf die endemische Pflanze namens Puyas de Raymondi achten, die nur in wenigen Regionen der Anden gedeiht. Sie kann bis zu 12 Meter hoch werden und bildet mehr als 8000 Blüten und 6 Millionen Samen aus! Durch den Tinajani-Canyon geht es weiter. Die Schlucht, in der Wind und Wetter skurrile Felskunstwerke geschaffen haben, bildet einen unvergesslichen Anblick auf dieser Reise. Noch bevor wir die Hauptstraße wieder erreichen, stiegen wir ins Begleitfahrzeug, die Räder werden verladen und erreichen so das Endziel für heute, Tambo Queque, wo wir auf der Hazienda Tambo Queque Norte übernachten. Aber bevor wir uns ausruhen, haben wir Zeit, den kleinen Ort zu besichtigen. Es gibt zum Beispiel eine Molkerei, in der leckere Joghurts und Käsesorten hergestellt werden. Außerdem kann man Pferde mieten und einen Reitausflug ins Hochland unternehmen.
Übrigens: Die heutige Etappe gehört eindeutig zu den absoluten Highlights unserer eMountainbike-Reise durch die Anden Perus! Die Streckenführung ist so unbekannt, dass sie nicht einmal bei Google Maps erscheint. Vor allem aber bezwingen wir den streckenhöchsten Punkt, den wir während unserer Reise mit dem Rad erreichen: Einen auf 4.598 m hoch gelegener Pass in der Tarukani-Region. Übernachtung: Hazienda Tambo Queque Norte. eBike-Etappe: ca. 38 km/2 h. (F / L / A)

9. Tag: Die alte Hängebrücke im Apurimac-Canyon

An diesem Morgen, nachdem wir ein gutes Land-Frühstück genossen haben, werden wir Cusco erreichen. Statt auf den bekannten Hauptwegen zu bleiben, haben wir wieder eine tolle Nebenstrecke gefunden, so dass wir die verborgenen Schönheiten des Landes viel besser entdecken können. Wenn wir den auf 4.338 Metern Höhe liegenden La-Raya-Pass mit unserem Bike erobern, wissen wir, dass wir uns genau auf der Grenze zwischen Puno und Cusco befinden. Und wieder geht es weiter über eine schöne, wenig befahrene Nebenstrecke, die auch am Ufer des Langui-Sees entlang führt. Diesen beschaulichen Ort haben auch viele verschiedene Vogelarten – unter anderem Huallatas – für sich entdeckt. Der Ort ist auch von historischer Bedeutung. Denn hier wurde der letzte große Inka-Herrscher, Túpac Amaru, gefangen genommen, in goldenen Ketten nach Cusco gebracht und dort am 24. September 1572 auf der Plaza de Armas enthauptet. Schließlich erreichen wir Queswachaka im Apurimac-Canyon. In diesem Ort mit dem unaussprechlichen Namen müssen wir unbedingt die alte Hängebrücke sehen, die die Inka aus Ichu – ein Andengras – fertigten. Noch immer kommen die Einheimischen, die dieses Handwerk gelernt haben, zusammen und bessern die Brücke jedes Jahr aus. Von Queswachaka aus fahren wir weiter auf der von Einheimischen betitelten 4-Lagunen-Route, die tolle Natur-Hot-Spots garantiert. Für den letzten Abschnitt nach Cusco wechseln wir in den Mini-Van. Ach so, sollte noch Zeit sein, sollten wir die kleine Kolonialstil-Kirche Andahuaylillas besuchen. Sie ist wirklich bezaubernd in ihrem üppigen Barock-Stil! Übernachtung: Casa Andina Classic. eBike-Etappe: ca. 75 km/3,5 – 4 h. (F / L / -)

10. Tag: Das Dorfprojekt „Mullak’as Misminay“

Heute können wir uns auf eine etwa 50 km lange Distanz durch das Heilige Tal der Inka freuen! Zunächst bringt uns der Mini-Bus nach Chinchero. Dort ist Start der heutigen Bike-Etappe. Auf einem abseitigen Pfad geht es vom See Huaipo durch die vielleicht schönste Gegend des heiligen Tals, die Maras-Ebenen. Auf einer Höhe von etwa 3.800 m erreichen wir das kleine Andendörfchen Misminay. In Misminay ist das Leben so, wie es immer war – nur besser! Mit unserem Besuch unterstützen wir das Dorfprojekt „Mullak’as Misminay“, das unsere lokale Partner-Agentur im Jahr 2007 initiiert hat und wir seitdem fördern. Denn Dank des Tourismus haben sich die Menschen ihre alten Traditionen und Strukturen bewahrt: Die Einheimischen öffnen ihre Häuser für Besucher und fungieren als stolze Gastgeber. Wir sind eingeladen, das Landleben kennen zu lernen, bei einer Wanderung mit tollem Aussichtspunkt das umliegende Gebiet zu erkunden und beim Vorbereiten der traditionellen Pachamanca mitzuwirken. Die Pachamanca ist ein typisches Inka-Gericht der Andenregion aus Kartoffelnvariationen und Fleisch, welches in einem Erdofen auf dem Feld zum Garen gebracht wird.
Dann sagen wir den freundlichen Bewohnern auf Wiedersehen, schwingen uns wieder auf den Fahrradsattel und steuern als nächstes Moray an. Hier legten die Inkas kreisförmige Terrassengärten in natürlichen Dolinen an, um die Auswirkungen unterschiedlicher klimatischer Bedingungen auf verschiedene Nutzpflanzen zu erforschen. Nächstes Ziel ist Maras. Auch dort gibt es in Terrassen angeordnete Becken – es sind tausende! Aber hier wird Salz gewonnen. In der Trockenzeit füllen sich die Becken mit dem salzhaltigen Wasser einer nahen Quelle, das Wasser verdunstet in den Becken und zurück bleibt die Salzkruste, die dann “geerntet” wird. Nach diesen beeindruckenden Bildern steigen wir in unseren privaten Mini-Bus und werden weiter zum Dörfchen Ollantaytambo gefahren, wo wir am späten Nachmittag eintreffen sollten. Übernachtung: Hotel Pakaritampu. E-Bike-Etappe: 48 km/3–3,5 h. (F / L / -)

Einblicke ins Landleben
Einblicke ins Landleben
11 11. Tag: Ollantaytambo – Santa Teresa

Es lohnt sich, heute wieder etwas früher aufzustehen: Die archäologische Stätte von Ollantaytambo ist ein wahrer Publikumsmagnet, den wir besser am Vormittag besichtigen sollten. Nachdem wir uns in Ruhe dieser eindrucksvollen, sehr gut erhaltenen Inka-Festung gewidmet haben, bringt uns der Privatbus hinauf zum Malaga-Pass auf 4.230 m Höhe. Von dort führt eine beliebte und leichte Downhill-Route hinab in die Dschungelgebiete von Huayopata und Santa Teresa. Auf dieser ca. 60 km langen Radstrecke erleben wir ganz unterschiedliche Landschaftsbilder. Das letzte Stück von Huayopata zum Dorf Santa Teresa legen wir wieder im Minibus zurück, der uns direkt zu unserem Hotel bringt – der Quechua Lodge. Den Rest des Tages können wir in den Thermalquellen von Cocalmayo relaxen, die sich ganz in der Nähe befinden (optional). Übernachtung: Quechua Lodge. eBike-Etappe: ca. 84 km/4 h. (F / L / -)

12. Tag: Machu Picchu

Fast am Ende unserer Reise angekommen, erleben wir heute unser vielleicht größtes Highlight: Machu Picchu. Um die weltberühmte Inkastadt in Ruhe besichtigen zu können, warten wir noch bis zum frühen Nachmittag – dann sind die meisten Besucher wieder gegangen. Deshalb wandern wir am Morgen (7 Uhr) nach einem frühzeitigen Frühstück von Santa Teresa 2-3 Stunden nach Aguas Calientes. Weil wir dort auch übernachten werden, packen wir für diese Wanderung einen kleinen Rucksack mit dem Notwendigsten. Unser privater Transfer mit den Bikes und der Ausrüstung fährt zurück nach Ollantaytambo, um uns dort morgen wieder aufzusammeln. In unserem Hotel in Aguas Calientes angekommen, können wir uns frisch machen, unser Gepäck umsortieren und dann geht’s weiter. Mit einem öffentlichen Bus fahren wir dann in ca. 20 Minuten über die kurvenreiche Bergstraße zur Zitadelle von Machu Picchu hinauf. Wir haben den Rest des Nachmittags Zeit, die faszinierende Anlage zu erkunden, bis uns der Bus wieder hinab nach Aguas Calientes bringt.

Unser Tipp: Den Besuch von Machu Picchu kann man mit einer drei- bis vierstündigen Wanderung zum Mandor-Wasserfall oder mit einer Wanderung zum Inti Punku, dem „Sonnentor“ am historischen Inka-Trail (optional), kombinieren. Übernachtung: Hotel Hatun Inti Classic. eBike-Etappe: 0 km – Tag ohne Radstrecke, ca. 10 km Wanderung. (F / - / -)

13. Tag: Aguas Calientes – Ollantaytambo – Cusco

Von Aguas Calientes fahren wir am Vormittag mit der Andenbahn zurück nach Ollantaytambo. Diese Zugfahrt ist eine Attraktion für sich, denn unterwegs erleben wir die facettenreiche Berglandschaft, in der sich grüne Äcker und Eukalyptuswälder mit üppigem Dschungel an den gewundenen Ufern des Río Urubamba abwechseln. In Ollantaytambo steht unser Begleitfahrzeug bereit, das uns nach einer kurzen Fahrt in Urubamba absetzt. Dort steigen wir auf die Mountainbikes, um über Taray nach Pisac zu cruisen. Diese Fahrrad-Etappe, die an unterschiedlich landwirtschaftlich genutzten Feldern vorbeiführt, kann zwischen 40 und 50 km Länge variieren. In Pisac angekommen, bummeln wir über den tollen Markt. Dann bringt uns unser Privat-Bus zurück nach Cusco. Wir haben den Rest des Tages Zeit, die Stadt zu entdecken. Unser Reiseleiter zeigt uns gern die schönsten Winkel der historischen Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und als eine der sehenswertesten in ganz Lateinamerika gilt. Übernachtung: Hotel Casa Andina Classic. eBike-Etappe: ca. 40 – 45 km/2,5 – 3 h. (F / L / -)

Unterwegs nach Cusco
Unterwegs nach Cusco
14. Tag: Abflug

Nutzen wir die letzten Stunden vor unserem Abflug, um noch einmal durch die Gassen Cuscos zu schlendern – und noch einige Souvenirs zu erstehen. Unser Reiseleiter bringt uns pünktlich zum Flughafen, von wo wir über Lima zurück nach Deutschland fliegen. (F / - / -)

F = Frühstück, L = Lunchpaket, M = Mittagessen, A = Abendessen

Programmänderungen vorbehalten!

Hiermit buche ich verbindlich folgenden Aufenthalt:

Reise: Peru - eBike
Anreise: * TT.MM.JJJJ
Abreise: * TT.MM.JJJJ
Zimmerkategorien
Doppelzimmer
gemeinsam mit:
Anrede: Frau          Herr    
Vorname: *
Nachname: *
Geburtsdatum: * TT.MM.JJJJ
Straße/Hausnr.: *
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Telefon:
E-Mail: *
Mitteilung:
Ja, ich habe die allgemeinen Reisebedingungen zur Kenntnis genommen. (Allgemeine Reisebedingungen als PDF-Datei)
Allgemeine Informationen rund ums Fliegen, den Urlaubsort und den Hotels findest du hier...
  * Pflichtfelder - bitte ausfüllen!
 

Preisübersicht

Alle Preise in EUR pro Person. Der Abflugtag bestimmt den Saisonreisepreis.

Reisetermine Preis
08.10. – 21.10.2017 3.740,00
30.03. - 13.04.2018 3.975,00
19.05. - 02.06.2018 3.975,00
15.09. - 29.09.2018 3.975,00

Zimmerzuschläge

  • Einzelzimmerzuschlag: 525,-
  • Buchung eines 1/2 Doppelzimmers: Es wird der volle EZ-Zuschlag berechnet, wenn es keine Gegenbuchung für ein halbes Doppelzimmer gibt. Sollte sich dann noch eine passende Person finden, wird Euch dieser Zuschlag natürlich zurückerstattet!

Enthaltene Leistungen (im Reisepreis enthalten)

  • 13 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels
  • Tägliches Frühstück, 9x Lunchpaket, 2x Abendessen
  • Englischsprechende, fachkundige Bike-Reiseleitung
  • Hochwertiges eBike (Mountainbike)
  • Einführungskurs eBikes
  • Alle Transfers in privaten Minibussen mit Klimaanlage
  • Begleitfahrzeug mit technischem Support (auf Wunsch kann je nach Verfassung jederzeit mitgefahren werden)
  • Alle Eintrittsentgelte und Ausflüge laut Reisebeschreibung
  • Spende für das soziale Projekt Misminay
  • Starter-Paket inklusive Trinkflasche und T-Shirt

Nicht enthaltene Leistungen

  • Interkontinentalflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Inlandsflüge (Gerne lassen wir Ihnen tagesaktuelle Flugangebote zukommen)
  • Ggfs. Übernachtung in Lima
  • Flughafengebühren, Einreise- und Ausreisesteuer
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Optionale Leistungen
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Eintrittsentgelte in Nationalparks und private Schutzgebiete
  • Leihhelme (auf Anfrage)

Hinweis

Mindestens 6, max. 12 Personen

Anreise

  • Die ausgeschriebenen Termine und Preise verstehen sich für die Eigenanreise!
  • Gerne lassen wir Dir tagesaktuelle Flugangebote für die internationalen und nationalen Flüge zukommen. Bitte beachtet, dass sich hierbei das Reisedatum entsprechend der Flugzeit ändern kann. Wir benötigen vorab die verbindliche Buchung und alle für die Flugabfrage nötigen Informationen: Den vollen Namen, wie er in Eurem Reisepass steht, den Wunschabflugsort in Deutschland und ggf. auch die gewünschte Airline.
  • Zubringerflüge innerhalb von Deutschland sind nicht buchbar, alternativ kannst Du bequem auf unser Website ein Bahnticket buchen: Bahnticket buchen

atmosfair - klimabewusst reisen - dein freiwilliger Beitrag: 178,- bzw. 89,- €

Veranstalter: Kooperationspartner

bei www.frosch-blog.de Blog

Der Frosch Blog ist ein Webtagebuch von Frosch-Kunden. Mit vielen Tipps und persönlichen Erfahrungen berichten hier auf unterhaltsame Weise unsere Gäste von ihrem Urlaub mit Frosch Sportreisen - direkt und umgeschminkt ...

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert ein eBike?

E-Biken bietet Fahrspaß per Knopfdruck: Voller Vorfreude auf den Sattel setzen, Motor dazuschalten und los geht es! Doch eine bequeme Kaffeefahrt ohne Treten wie auf einem Mofa können Sie nicht erwarten.

Bei den Bikes, die wir auf unseren Lateinamerika-Touren einsetzen, handelt es sich um so genannte „Pedelecs“. Das bedeutet, dass der Motor bei Pedelecs (Pedal Electric Cycle) nur dann unterstützend eingreift, wenn das Pedal getreten wird. Die Unterstützung passt sich dabei dem Kraftaufwand des Nutzers an. So können auch Radfahrer mit unterschiedlicher Fitness gemeinsam auf Tour gehen. Ein jeder wählt genau den Schub, den er individuell benötigt.

Unsere deutschen E-Bikes sind mit Mittelmotoren ausgestattet, welche sich aufgrund des tiefen und zentralen Sitzes am besten für Mountainbikes eigen.

Bekomme ich einen Einführungskurs?

Am Anfang jeder Reise treffen wir uns mit unserem Bike-Reiseleiter und erfahren bei einem kurzen Briefing alles Wichtige über die Nutzung und Pflege der Pedelecs. Es sind teilweise ganz simple Tipps, die helfen …

  • unser Fahrverhalten zu optimieren
  • die Sicherheit zu erhöhen
  • noch mehr Fahrspaß während der Reise zu haben
Welche Räder werden eingesetzt?

Während Ihrer Reise stellen wir Ihnen hochwertige Elektro-Mountainbikes der neusten Generation zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um Hardtail-Bikes, mit einfacher Gabelfederung und 27,5-Zoll-Rädern. In ihrer Ausstattung eignen sie sich ideal für unsere Touren in Lateinamerika, auf denen wir sowohl auf unbefestigten Straßen – wie Schotterpisten und Sandwege -, als auch auf asphaltierten Straßen unterwegs sein werden. Die Pedelecs der Marken Haibike und Focus kommen aus Deutschland. Dort haben wir sie getestet und dann nach Lateinamerika verschifft.

eBike sind doch nur was für ältere Menschen!

Unsinn! eBikes oder Pedelecs (Pedal Electric Cycle) haben ganz zu Unrecht den Ruf eines „Senioren-Rads“. Wer denkt, ein eBike fährt nur derjenige, der es aus eigener Kraft nicht mehr auf einem „normalen“ Rad schafft, liegt falsch! Natürlich kann man sich dank des Motors Unterstützung holen – aber in die Pedale treten muss man immer noch selbst!

In den vergangenen Jahren haben sich die Modelle der eBikes, die auf den Markt gekommen sind, immer mehr verjüngt. Das Elektrofahrrad schüttelt sein „Senioren-Rad“-Image ab und ist längst für sportliche Radler interessant geworden. Der Mehrwert: noch steilere Anstiege, noch größere Distanzen, noch schneller sein, noch mehr erleben und sehen. Die Krönung der Pedelec-Spezies sind eMountainbikes (E-MTB), cool im Design und perfektioniert in der Technik. Sie sind die Vollendung des motor-unterstützten Bikens – und punkten dort, wo man sie besonders gut gebrauchen kann: Im Gelände.

Aber auch, wer einfach sein Fahrrad-Erlebnis upgraden will, mehr rechts und links des Weges wahrnehmen möchte, wählt gerne das eBike als Verkehrsmittel. Und dieses Bedürfnis haben bestimmt nicht nur ältere Menschen!

Oder wer mit trockenem Hemdkragen und ohne Schweißflecken im Büro ankommen möchte, wer zwei Kleinkinder im Fahrradanhänger von A nach B ziehen muss oder wer heute einfach mal fixer unterwegs sein muss … – eBikes sind für alle da!

eBike fahren ist unsportlich!

Von wegen! Mit dem E-MTB wird es überhaupt erst möglich, bestimmte Steigungen zu meistern. Denn wenn auf einem „normalen“ Bike die Beinmuskeln irgendwann doch streiken, ist absteigen und schieben die letzte Möglichkeit. Wie ernüchternd! Mit dem E-Mountainbike sind ganz andere Anforderungen machbar! Runter vom Sattel und zu Fuß weiter? Garantiert nicht … Der zugeschaltete Unterstützungsmotor bringt Sie hoch hinaus – bis auf den Gipfel sozusagen. Treten müssen Sie aber immer selbst! Bis zum Gipfel! Vielleicht haben Sie bereits E-Mountainbikern in den Alpen zusehen können, welche extremen Steigungen sie schaffen? Es sind Steigungsgrade, die mit dem normalen Mountainbike kaum möglich wären … Auf unseren Pedalito-Reisen durch die Anden Lateinamerikas sind Fahrten in Höhen von mehr als 3.000 m keine Seltenheit. Immer wieder gilt es, einen Anstieg zu meistern. Mit unseren E-Mountainbikes ist das kein Problem. Für niemanden!

Aber wenn Sie sagen: „Den Berg schaffe ich heute ohne Unterstützung!“ – Dann Motor aus und Beinmuskeln aktiviert! Jeden Tag aufs Neue, jede Stunde aufs Neue, jederzeit können Sie diese Entscheidung treffen.

Netter Nebeneffekt des eBikens: Der Motor-Antrieb sorgt für einen ungeheuren Adrenalin-Kick! Das ist Fahr-Spaß pur! Sie glauben es nicht? Wir werden Sie daran erinnern, wenn sich auf Ihrer ersten E-Bike-Tour das breite Grinsen im Gesicht festtackert.

Ich bin kein geübter Fahrer, kann ich trotzdem teilnehmen?

Klar – gerade dann! E-Bikes bieten sich hervorragend für Rad-Reisegruppen (oder Paare) an, deren Leistungsniveau nicht homogen ist: Denn dank der individuell regulierbaren Motorunterstützung kann der Fahrer den Grad der Anforderung selbst bestimmen und somit Differenzen zur Gruppe ausgleichen. So werden unsere E-Bike-Reisen gleichermaßen für Radsportler als auch für Hobby-Radler oder Menschen, die nicht regelmäßig Rad fahren, zu einem unvergesslichen Erlebnis! Wer Fahrrad fahren kann, wird sehr großen Spaß an unseren Touren haben!

Übrigens: Wir haben Rad-Reisen mit verschiedenen Schwerpunkten im Angebot. Naturliebhaber, Genuss-Menschen oder Höhenmeter-Sammler finden bei uns die passende Radtour.

In welches Regionen und Orten verlaufen die Routen?

Wir bieten unsere E-Bike Reisen in verschiedenen Destinationen in ganz Lateinamerika an. Die Anforderungen und Landschaften der Routen sind so vielfältig wie die Kulturen in jedem Land selbst. Mit unseren E-Mountainbikes dringen wir auch in Regionen vor, die fernab touristischer Hot Spots über abenteuerliche Nebenstrecken weit ins großartige Hinterland führen. Zu den Menschen, die dort leben und uns ebenso freundlich wie neugierig willkommen heißen. Und zu seltenen Tieren, die wir in ihrem freien Lebensraum beobachten können.

Majestätische, schneebedeckte Vulkangipfel, türkis schimmernde Lagunen und Krater-Seen, das Auf und Ab der Berg- und Tal-Landschaften, unendliche Hochebenen und satte, grüne Dschungel-Regionen – jede Destination und jede Reise ist einzigartig und könnte genau zu Ihnen passen!
Aktuell bieten wir Ihnen Kleingruppen-Reisen (max. 12 Teilnehmer) und Rad-Kurzreisen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und Argentinien an. Auf Kuba können Sie an einer traumhafte Radreise auf „normalen“ Crossbikes teilnehmen. Für weitere Länder erweitern wir unser Netzwerk und arbeiten derzeit neue Reiseverläufe sorgsam und zielgerichtet für Sie aus.

Wie lange hält der Akku?

Ohne Akku sind extreme Steigungen in den üblichen Reisehöhen der Anden kaum zu bewältigen. Auf ebenen Strecken und Abfahrten können Sie den Motor durchaus auch zwischendurch ausschalten. Die Reichweite des Akkus hängt im Allgemeinen von mehreren Faktoren ab und kann zwischen 25 und 100 km variieren:

  • Wahl Unterstützungsstufe (z.B. Turbo oder Eco)
  • Körpergewicht
  • Rollwiderstand Reifen
  • Untergrund
  • Temperatur (Kälte)
  • Art des Geländes
  • Anfahrhäufigkeit
  • Gegenwind, Höhen
  • Kondition Fahrer (Trittfrequenz)
  • Hersteller (Effektivität/Leistung)
Was passiet, wenn der Akku leer ist?

Wenn der Akku bei einer Tages-Etappe früher als erwartet ausschaltet, haben wir stets einen Ersatz-Akku für Sie bereit, sodass Sie unbesorgt mit der Motorunterstützung „spielen können“.
Nach einer jeden Fahrt werden die Akkus über Nacht an die Ladestation angeschlossen, damit sie am Folgetag wieder voll einsatzfähig sind. In der Regel lädt sich der Akku je nach Akkukapazität und Ladestrom in 2 bis 10 Stunden vollständig wieder auf.

Muss ich spezielle Rad Ausrüstung mitnehmen?

Grundsätzlich empfehlen wir, eigene Fahrradausrüstung wie Helm, Fahrradhose, Rad-Trikot, Handschuhe, Sportbrille etc. selbst mitzubringen. Wichtig ist auch eine gute wind- und wasserdichte, aber leichte Jacke, die Sie vor allem bei längeren Abfahrten in den kalten, höheren Lagen benötigen. Vor Ort haben Sie auch die Möglichkeit, Schutzkleidung und Helm zu leihen. In den meisten Ländern sind diese Leistungen auch bereits im Reisepreis inkludiert. Eine eigene Trinkflasche bekommt jeder Reiseteilnehmer am Anfang der Reise ausgehändigt. Die Räder sind alle mit Getränke-Halterung ausgestattet.

Was passiet mit meinem Gepäck während der Touren?

Während der gesamten Reise wird die Gruppe von einem Transportfahrzeug begleitet, das Ihr Reisegepäck sowie Ersatzräder, Ersatz-Akkus und Reparaturmaterialien transportiert. Wer möchte, kann trotzdem einen kleinen Tages-Rucksack mitführen. Auch für Sie ist in unserem privaten Begleitfahrzeug immer ein Platz frei. Für zu große Distanzen oder wenn es keine geeignete Route für Fahrräder gibt, fährt die gesamte Gruppe im Bus mit.

Was passiert wenn ich mich währund der Tour verletzt, oder eine Panne habe?

Während der Rad-Etappen begleitet Sie Ihr speziell ausgebildeter Fahrrad-Guide, welcher Ihnen rasch den Reifen flicken kann oder auch Erste-Hilfe leistet. Das Begleitfahrzeug mit technischem Support wird außerdem jederzeit in der Nähe sein und Funkkontakt halten. Es führt Ersatzteile, Werkzeug und Ersatz-Räder mit sich.

Welches Streckenprofil haben die Touren?

Zu jeder unserer Reisen haben wir ein Streckenprofil erarbeitet, welches Angaben zu der Maximalhöhe, zu den Tageskilometern und zu den Höhenmetern enthält. Sie finden die Details in den Tagesbeschreibungen der jeweiligen Reise. Wenn Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns einfach!

Kann ich auch mit einem normalen MTB mitfahren?

Klar! Geben Sie uns einfach Bescheid.

Wie schnell fahren die eBikes?

Unsere Pedelecs (Pedal Electric Cycle) sind mit 250-Watt-Mittelmotoren ausgestattet, welche bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 25 km/h Unterstützung leisten. Wird diese Geschwindigkeits-Grenze überschritten, schaltet der Motor automatisch ab. Die Weiterentwicklung der Pedelecs sind die sogenannten S-Pedelecs, welche bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h Antrieb hinzufügen. Diese dürfen auf deutschen Straßen – genau wie Mofas – nur mit Führerschein gefahren werden.

Welche Reisedokumente benötige ich?

Touristen können sich seit 01.03.2017 wieder bis zu 183 Tage pro Jahr in Peru aufhalten. Die vorherige Beantragung eines Visums ist für einen touristischen Aufenthalt nicht erforderlich, dieses wird bei Einreise erteilt. Bei Einreise auf dem Landweg wird eine - zuvor auszufüllende - Einreisekarte („Tarjeta Andina de Migración“) mit der Aufenthaltsdauer ausgegeben, die für die Dauer des Aufenthalts aufbewahrt und bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss.
Bei Einreise über den Flughafen Lima ist die Karte nicht obligatorisch, meist werden lediglich die Einreise- und Aufenthaltsdaten in einem IT-System erfasst. Reisende sollten darauf achten, dass das Grenzpersonal bei der Einreise die bewilligte Aufenthaltsdauer im Pass, ggf. auf der Einreisekarte und im IT-System vermerkt.

Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.

(Angaben ohne Gewähr, Änderung vorbehalten. Siehe auch Auswärtiges Amt.)

Noch weitere Fragen?

Dann sende uns bitte eine E-Mail: Mail absenden

Unsere Meinung

Peru aus allen Blickwinkeln kennenlernen, dass geht wohl kaum besser als auf dem Fahrad. Mit dem Elektro-Motor unterm Sattel erfahrt Ihr ein neu dagewesenes Reise-Erlebnis und erreicht auch Ort, die sonst nur Spitzensportler anfahren würden. Natürlich darf bei der Besuch vom Machu Picchu, der Titicacasee, sowie der Colca Canyon und die weiße Stadt Arequipa nicht fehlen.

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