Im Naukluft Park auf dem "Olive Trail" unternehmen wir eine ausgiebige Wanderung und können dabei unsere Blicke oftmals über die weite Namib, die älteste Wüste der Welt und die zerklüfteten Berge schweifen lassen. Sand, Sand, Sand…Sossusvlei, ein rot wogendes Sandmeer aus bis zu 300m hohen Dünen, vom Wind geformte, geschwungene Hügel - ein Kunstwerk der Natur. Das spektakulär schöne Dead Vlei und das versteckte Hidden Vlei bieten atemberaubende Kontraste innerhalb der Dünenlandschaft. Ein bizarrer Baumfriedhof aus ca. 600 Jahre alten verdorrten Akazien- und Kameldornbäumen erwartet man hier nicht. Auf die allpräsente Oryx-Antilope, Namibias Wappentier, trifft man immer wieder, oft einzeln grasend in den weiten Flächen der Wüste oder im Verbund im Dickicht schattiger Bäume. Die Spitzkoppe ist ein Granit Inselberg  120 km östlich von Swakopmund. Die Höhendifferenz zwischen Bergspitze und dem Umland beträgt 700 Meter. Hier unternehmen wir eine lange Wanderung. Im Etosha Nationalpark werden wir viele unterschiedliche Wildtierarten beobachten. Besonders an den Wasserlöchern ist immer ein großes Getummel. Auf dem Waterberg Plateau, einer 50 km langen und bis zu 16 km breiten, grünen Hochfläche, die das Umland um etwa 200 m überragt, unternehmen wir eine längere Wanderung. Auf der Fahrt durch die Namib queren immer wieder Springböcke die staubigen Schotterstraßen. Wanderung zu den Twyfelfontein Felsmalereien. Einen schönen Sonnenuntergang in herrlicher Umgebung erleben – dazu ein  passenden Getränk.

Pilotreise: Namibia - Wander-Lodge-Safari

Reiseverlauf – Kurzbeschreibung

Diese aktive Erlebnisreise vereint die Highlights des zentralen Namibias mit Tierbeobachtungen und schönen Wanderungen. Stilvolle Unterkünfte und moderate Wanderungen sind Ausgangpunkt für unvergessliche Erlebnisse.

Programmübersicht

Namib.Unsere Fahrt führt gleich zu Anfang in die beeindruckende Landschaft des Namib Naukluft Parks. Wir wandern durch die zerklüfteten Schluchten der Naukluft-Berge und in das Sandmeer der höchsten Dünen der Welt.

Swakopmund. Wir fahren weiter in das geschichtsträchtige Swakopmund am Atlantik. Nach einem relaxten Tag, aber auch einigen sportlichen Optionen, reisen wir landeinwärts zur Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibias (1728 m).

Spitzkoppe und Erongogebirge. Auf einer Wanderung erkunden wir die Umgebung der Spitzkoppe. Skurrile Gesteins formationen, interessante Pflanzen und Felsmalereien gibt es zu entdecken. Weiter geht die Fahrt zum Erongo-Gebirge, ein äusserst fotogenes Granitmassiv, das sich in der untergehenden Sonne rot färbt. Wir steigen auf zum Basislager der Mineraliensucher an den Steilhängen dieses Berges.

Etosha-Nationalpark. Auf dem Weg zum Nationalpark wandern wir zu den berühmten Felsgravuren von Twyfelfontein. Auf unseren Pirschfahrten und an den Wasserstellen des Etosha-Nationalparks erleben wir Elefanten, mit etwas Glück Rhinos und Löwen. Wir fahren durch riesige Zebra und Antilopenherden. Sicher schauen auch neugierige Giraffen auf uns herab.

Waterberg und Wilderness Lodge. Spurenlesen von Wildtieren und ein atemberaubender Ausblick sind die Höhepunkte auf unserer Wanderung am Waterberg. Im Wildpark der Lodge sind verschiedene Antilopen, Zebras, Strausse, Warzenschweine und auch Breitmaulnashörner zu Hause.

Wandern

Es sind 7 leichte bis mittelschwere Wanderungen von überwiegend 3-4, max. 5 Stunden Dauer vorgesehen. Darüber hinaus bieten einige Lodges noch eigene geführte Wanderungen, aber auch Reitausflüge und Safariausfahrten an.

Anforderungen

Gesunde körperliche Verfassung und normale Kondition für leichte bis mittelschwere Wanderungen mit Tagesrucksack (1-5 Std.). Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind dabei notwendig.

Wohnen

Wir wohnen in ausgewählten, landestypischen Lodges der Mittelklasse, meist mit Swimmingpool, teilweise auch mit eigenem Outdoor-Programm und grossen Wildgebieten. Das Ambiente reicht von rustikal bis zu stilvoll, elegant. Immer aber sind Lage und Ausblicke in die weite Landschaft etwas Besonderes, eben genau das, was die Lodges in Namibia ausmacht.

Unsere Camps & Lodges

Desert Quiver Camp
Desert Quiver Camp

Das Desert Quiver Camp liegt im Süden Namibias inmitten der Namib Wüste und nur 5 km vor dem Eingangstor zum berühmten Sossusvlei und Sesriem Canyon.
Zimmerbeispiele anschauen...

Desert Homestead Lodge
Desert Homestead Lodge

Die Desert Homestead Lodge liegt in einem privaten Naturschutzgebiet südöstlich von Sesriem.
Zimmerbeispiele anschauen...

A La Mer Hotel
Desert A la Mer Hotel Swakopmund

Das La Mer Hotel liegt nur wenige Gehminuten vom Meer und Strand entfernt.
Zimmerbeispiele anschauen...

Hohenstein Lodge
Hohenstein Lodge

Benannt ist die Lodge nach dem höchsten Berg des Erongogebirges, dem Hohenstein.
Zimmerbeispiele anschauen...

Twyfelfontein Country Lodge
Twyfelfontein Country Lodge

Die Twyfelfontein Lodge liegt direkt am Fuße des Weltkulturerbes Twyfelfontein.
Zimmerbeispiele anschauen...

Mopane Village Lodge
Mopane Village Lodge

Die rustikale Mopane Lodge liegt 14 km vor dem Andersson-Gate zum Etosha Nationalpark.
Zimmerbeispiele anschauen...

Mokuti Etosha Lodge
Mokuti Etosha Lodge

Die Mokuti Etosha Lodge liegt am östlichen Eingang des Etosha Nationalparks, dem Von Lindequist Gate.
Zimmerbeispiele anschauen...

Waterberg Wilderness Lodge
Waterberg Wilderness Lodge

Die Waterberg Wilderness Lodge liegt auf der Farm Otjosongombe an der Südseite des Waterberges.
Zimmerbeispiele anschauen...

Onjala Lodge
Onjala Lodge

Das Hauptgebäude schmiegt sich an einen Hügel und bietet so einen schier endlosen Blick auf die umliegende Wildnis.
Zimmerbeispiele anschauen...

1.Tag (Montag): Abflug von Deutschland nach Windhoek.
2.Tag (Dienstag): Ankunft in Windhoek und Weitertransfer in Richtung Sossusvlei.

Ankunft in Windhoek. Hier werdet Ihr von unserem Guide/Fahrer begrüsst und in Richtung Sossusvlei zu Eurer ersten Unterkunft, dem "Desert Quiver Camp" transferiert. Das Camp bietet viel Komfort. Von der privaten Veranda eröffnet sich eine wunderbare Aussicht in die weite Wüstenlandschaft und auf die Bergkette im Hintergrund. Der Swimming Pool mit Blick auf die Elim-Düne wird besonders geschätzt. Wem Anschluss an die Zivilisation fehlt, der kann in der Bar fernsehen. (Transferzeit ca. 350 km/ca. 5 Std.).

Sesriem Canyan
„Sesriem Canyan", eine bis zu 30 m tiefe, ein Kilometer
lange und nur wenige Meter breite Schlucht, die der
Tsauchab über Millionen von Jahren in das Gestein
gespült hat.
3.Tag (Mittwoch): Wanderung Sossusvlei, Dead Vlei, Sesriem Canyon.

Sehr frühe Abfahrt zum Sossusvlei, um das einmalige Licht- und Schattenspiel in den aprikotfarbenen Dünen mit den ersten Sonnenstrahlen zu erleben. Die letzten 5 km bis ins Vlei werden abenteuerlich mit einem Allradfahrzeug zurückgelegt. Die Dünen am Sossusvlei werden zu den höchsten der Welt gezählt, die im wechselnden Tageslicht mit verschiedenen Farbnuancen beeindrucken und zudem eine der schönsten und auch bekanntesten Sehenswürdigkeiten Namibias sind. Die Dünen am Sossusvlei bilden ein dynamisches, sich ständig veränderndes System. Mit einem Farbspiel von Goldgelb und Ocker bis zu Orange, von kastanienfarben bis zu intensivem Ziegelrot, das je nach Tageszeit blasser oder kräftiger ist, bilden diese Dünen im ersten und letzten Tageslicht eines der beliebtesten Fotomotive der Welt. Hier kann der Versuch unternommen werden, eine dieser Dünen zu besteigen. Auf der Rückfahrt besuchen wir noch den Sesriem Canyon, bevor es zum Desert Quiver Camp zurück geht. (Gehzeit ca. 3 Std./120 Hm).

4.Tag (Donnerstag): Namib-Naukluft Park - Wanderung auf dem Olive Trail.

Heute geht es in den Namib Naukluft Park, wo wir eine Wanderung auf dem Olive Trail unternehmen. Der Olive Trail ist ein etwa 11 km langer Rundwanderweg, der ca. 4 bis 5 Stunden in Anspruch nimmt. Er beginnt mit einem Aufstieg auf ein kleines Plateau, wovon aus wir einen herrlichen Ausblick auf die Naukluft haben. Der anschliessende Abstieg führt uns dann in eine beeindruckende Schlucht, welcher wir für den Grossteil der Wanderung folgen. In der Schlucht können wir Köcherbäume, Olivenbäume und Euphorbia sehen sowie manchmal Rosenpapageie, Berg- Zebras, Kudus und Klippspringer, die mit etwas Glück unseren Weg kreuzen. Der Wanderweg wird in der Schlucht etwas schwieriger, da man einige felsige Passagen bewältigen muss. Höhepunkt der Wanderung ist eine kleine, mit einem Stahlseil gesichterte Kletterpassage kurz vor dem Ausgang der Schlucht, die man hinabsteigt. Heute übernachten wir in der "Desert Homestead Lodge" die inmitten eines 7.000 ha grossen, privaten Naturschutzgebietes liegt, 30 km südöstlich von Sesriem. Das Haupthaus mit Restaurant, Bar und Lounge bietet einen wunderbaren Panoramablick in die unendliche Weite. Die Attraktion der Lodge sind die Reitausflüge für Anfänger und Reitsafaris für fortgeschrittene Reiter.Wer die Weiten der Namib aus der Vogelperspektive bestaunen will, kommt bei einer Fahrt im Heissluftballon voll auf seine Kosten (kann optional vor Ort gebucht werden). Wer lieber wandert, nimmt den "Mountain Trail". (Transferzeit 100 km/2 Std./ Gehzeit Olive Trail ca. 4-5 Std./11 km/300 Hm).

5.Tag (Freitag): Fahrt über den Kuiseb Pass nach Swakopmund.

Heute fahren wir an der Namib entlang, über Solitaire und durch den Kuiseb Canyon. Hier lebte der Autor des Buches „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“, Dr. Henno Martin, zweieinhalb Jahre lang. Anschliessend geht es durch den Namib Naukluft Park. Hier machen wir einen Abstecher zur uralten Welwitschia Mirabilis auf der Welwitschia-Fläche und zur Mondlandschaft. Am Spätnachmittag Ankunft in Swakopmund, die Stadt, die sich aus dem Wüstensand der Namib erhebt und mit einmaliger Lage am Meer aufwarten kann. Hier beziehen wir für zwei Nächte die Pension "A La Mer", die in Fussentfernung zum Meer liegt. Die Zimmer sind geschmackvoll mit Hand gefertigten Metallmöbeln ausgestattet. Das Frühstück wird im gemütlichen Frühstücksraum serviert. (Transferzeit ca. 5 Std./385 km).

Webervögel
Nichts ungewöhnliches am Wegesrand – Die Männchen der Webervögel bauen
gemeinsam große Nester in Bäumen und auf Telefonmasten, die hunderte von
Webervögel beherbergen.
6.Tag (Samstag): Biketour in Swakopmund durch die Township Mondesa.

Am Vormittag erkunden wir die Township Mondesa auf Fahrrädern (inbegriffen). Mondesa, ein Stadtteil Swakopmunds, bei dem verschiedene Aspekte des Alltags der hier lebenden Bevölkerung thematisiert werden. Im Lumbumbashi Restaurant wird eine traditionelle Ovambo-Mahlzeit serviert. Der Besuch eines Kindergartens steht auf dem Programm der Tour am Vormittag, bei der Tour am Nachmittag versprühen die OB Street dancing girls viel Lebensfreude bei der Aufführung traditioneller Ovambo-Tänze. Ein Grossteil des Tourpreises fliesst der Gemeinde zu. Der Rest des Tages steht zur Verfügung. Swakopmund hat viel zu bieten und lässt sich gut bei einem Stadtrundgang erkunden.

Optional kann zusätzlich ein faszinierender Rundflug (ab/bis Swakopmund) über die Wüste und die Dünen und zu den Schiffswracks von Conception Bay gebucht werden. Ausserdem wird eine Geländewagentour in die Namib-Wüste angeboten. Diese spannende Halbtagestour durch den Dünengürtel zwischen Swakopmund und Walvis Bay steht ganz unter dem Motto „Lebenskreislauf der Namibwüste“. Dabei können verschiedene Kleintiere entdeckt werden, die nur in der Namib zu finden sind, wie z. B. der durchsichtige Palmato Gecko oder die „white lady“ Spinne, die bei Gefahr tanzend und radschlagend die Düne hinunterpurzelt. Eine abenteuerliche Fahrt über die Dünen bildet den Abschluss. Wer es aktiver mag, kann optional eine Fat Bike Tour buchen: Es werden 2-stündige Touren in und um Swakop auf so genannten Fat Bikes angeboten. Dies sind Fahrräder mit besonders breiten Reifen, mit denen durch selbst dicken Sand gefahren werden kann. Oder elebt auf einer Kajakfahrt die wunderschöne Lagune vor Walvis Bay. Die spektakuläre Vogelwelt ist ein faszinierender Anblick sowohl für den Naturliebhaber als auch für den Hobbyfotografen. Je nach Option dauert die Aktivität 2 – 6 Stunden. Bei der längeren Option ist Erfahrung im Kajakfahren von Vorteil.

7.Tag (Sonntag): Weiterfahrt zur Spitzkoppe und Wanderung.

Weiterreise landeinwärts zur Spitzkoppe (ca. 200 km/3 Std.), dem Matterhorn Namibias. Mit einer Höhe von 1728 m ragt der Granit-Inselberg über die Ebene hinaus.Wir wandern bis fast ganz oben auf die Spitzkoppe. Skurrile Gesteinsformationen und interessante Pflanzen zieren die herrliche Landschaft. An vielen Stellen findet man Felsmalereien, wie zum Beispiel im Bushman Paradise unter einer überhängenden Felswand. Die Wanderung dauert ca. 5 Stunden/400 Hm. Anschliessend Fahrt zur Hohenstein Lodge. Diese Lodge liegt etwa 25 km nördlich von Usakos an der südwestlichen, relativ steilen Wand des Erongo-Gebirges am Fusse des gewaltigen Hohensteinmassivs. Von den Bungalows und dem Restaurant hat man einen überwältigenden Ausblick auf den Hohenstein, auf ein mit uralten Kameldornbäumen bestandenes breites Tal sowie auf die Spitzkoppe in der Ferne. Am Abend ist bei einem Sundowner von der Terrasse des Restaurants oder des eigenen Bungalows ein wunderschöner Sonnenuntergang zu beobachten. Das Hohensteinmassiv wird dabei oft von der untergehenden Sonne in ein warmes rotes Licht getaucht. (Transferzeit ca. 200 km/ ca. 3 Std. / Gehzeit ca. 5 Std./ 400 Hm).

Sossusvlei
Ganz selten in Namibia – sobald Regen fällt, bilden
sich in den Senken des Sossusvlei kleine Seen.
8.Tag (Montag): Wanderung auf den Hohenstein im Erongo Gebirge zu den Mineralschürfern.

Die Granitformationen des Erongo sind äusserst fotogen, Kletterer bezeichnen dieses Gebiet als Kletter-Eldorado. In den Höhlen des Erongo gibt es Felsmalereien, auch alte Steinwerkzeuge wurden gefunden. Es liegt 2320 m über dem Meer, ragt 1000 m über die Ebene hinaus und hat einen Durchmesser von etwa 40 km. Die Erongo-Gegend ist reich an Halbedelsteinen, vor allem Turmaline kommen hier häufig vor. Daher nehmen wir heute an einer Wanderung zu den Mineralschürfern am Hohenstein teil. Die Wanderung dauert ca. 3-4 Stunden. Mit dem Landrover werden wir zum Berg gebracht oder wir wandern von der Lodge aus dorthin. Dann geht es hinauf durch die Schlucht des sogenannten ‚Boulder Forest‘ bis zu den riesigen Felsen, auf denen geklettert werden kann, und wo sich eine üppige Vegetation mit grossen Bäumen findet, deren Wurzeln ein haltbares Geflecht um die Steine gebildet haben. Der Aufstieg bis zum Basislager der Mineraliensucher an den Steilhängen des Berges gewährt authentische Einblicke in Leben und Arbeit der Mineralienschürfer. Turmalin, Aquamarin und andere Schmucksteine werden dort zutage gefördert. Unser Guide spricht englisch / deutsch. Lunchbox und genügend Wasser werden als Verpflegung mitgenommen. Übernachtung in der Hohenstein Lodge. (Gehzeit 3-4 Std./500 Hm).

9.Tag (Dienstag): Weiterfahrt entlang des Brandberg Gebirges bis ins Damaraland nach Twyfelfontein.

Die heutige Etappe führt entlang des Erongo-Gebirges und dem Brandberg bis ins Damaraland. Der Brandberg ist die höchste Erhebung Namibias. Sein herausragender Gipfel, der Königstein, ist 2574 m hoch. Die zahlreichen Überhänge boten den San (Buschmänner) Zuflucht, die sich auch hier mit Felsmalereien verewigten. Mehr als 48.000 Felsmalereien wurden bislang gefunden. Die bekannteste ist die „White Lady“. Hierhin unternehmen wir eine ca. 5 km lange Wanderung. Weiter geht zu den uralten Felszeichnungen und -gravuren in Twyfelfontein. Dies ist am Nachmittag am schönsten, da die Gravuren an einem Westhang liegen und bei untergehender Sonne wunderschön beleuchtet sind. Die umliegenden Sehenswürdigkeiten sind das Tal der Orgelpfeifen und der Verbrannte Berg. Heute übernachten wir in der "Twyfelfontein" Lodge. Diese liegt direkt am Fuss des Weltkulturerbes Twyfelfontein und bietet einen eindrucksvollen Blick in die Weite des Aba-Huab Tals. Diese grandiose Landschaft war schon für die Ureinwohner eine Attraktion, die hier ihre Spuren in Form von zahlreichen Gravuren und Malereien an den Felswänden hinterliessen. Der einmalig schöne Wanderweg an der Quelle Twyfelfonteins ist nur zehn Minuten mit dem Auto von der Lodge entfernt. (Transferzeit ca. 260 km/ca. 3.5 Std.).

Zebras am Wasserloch
Jede Menge Wildtierarten finden sich täglich an den
unzähligen großen und kleinen Wasserlöchern im
Etosha Nationalpark ein.
10.Tag (Mittwoch): Damara Kultur, Weiterfahrt zum Etosha National Park und erste Wildtierbeobachtungen.

Heute geht es über Khorixas und Outjo zum Etosha National Park. Ausserdem besuchen wir das Living Museum der Damara in der Nähe von Twyfelfontein. Dieses „Lebende Museum“ zeigt die traditionelle Kultur der Damara, die schon fast in Vergessenheit geraten ist. Bei dem Besuch des Museums erfährt man, wie sie schmiedeten, ihre traditionelle Kleidung und Schmuck herstellten und sich mit Nahrung und Medizin aus dem Busch versorgten. Dieses interessante Projekt trägt dazu bei, die Kultur zu erhalten und sichert der Gemeinschaft ein geregeltes Einkommen. Unterwegs sehen wir bei einem Spaziergang durch den „Versteinerten Wald” über 200 Millionen Jahre alte Baumstämme. Am Nachmittag geht es zur ersten Tierbeobachtung in den Park. Wir übernachten zwei Nächte in der "Mopane Village" Lodge. Diese rustikale Lodge liegt 14 km vor dem Andersson-Gate zum Etosha National Park. Die geräumigen Zelte sind originell in halbrunder Form errichtet. Das Dinner wird romantisch am Lagerfeuer serviert. Zur Erfrischung steht ein Pool zur Verfügung. Ausserdem kann man sich auf Wanderwegen die Füsse nach den Fahrten im Park vertreten. (Transferzeit ca. 330 km/ca. 4.5 Std.).

11.Tag (Donnerstag): Spannende Tierbeobachtungen im Etosha Nationalpark.

Zeit für spannende Tierbeobachtungen im Etosha National Park auf der Suche nach Löwen, Elefanten, dem Eland (der grössten Antilope), dem Damara-Dikdik (der kleinsten Antilope), Giraffen und vielem mehr. Etosha ist Namibias berühmtester Nationalpark und zu Recht eines der grossen Highlights des Landes. Von den anderen wildreichen Parks im südlichen Afrika (etwa Krüger, Chobe, Moremi) unterscheidet sich der Etosha Park vor allem durch die grossen, weiten Flächen, auf denen das Wild kaum durch Büsche oder Bäume verdeckt gut zu beobachten ist. Übernachtung in der Mopane Village Lodge.

12.Tag (Freitag): Tierbeobachtung quer durch den Etosha National Park bis Namutoni.

Heute durchqueren wir den Etosha Nationalpark in östlicher Richtung (ca.130 km). Im Park muss die vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten werden und man darf den Bus nicht verlassen. Während der Fahrt kommen wir an vielen Wasserlöchern vorbei, ein Garant hier viele unterschiedliche Wildtiere gleichzeitig beobachten zu können. Die Mokuti Lodge befindet sich direkt am östlichen Eingang des Etosha National Parks, dem Von Lindequist Gate. In einem 4000 ha grossen, privaten Naturpark gelegen, strahlt die Lodge Grosszügigkeit und eine gepflegte Atmosphäre aus. Nach ausgiebigen Tierbeobachtungen im Park können wir uns unter schattenspendenden Bäumen ausstrecken oder im wunderbar grossen Swimming Pool einige Bahnen ziehen. Nach einer Partie Tennis oder einem Workout im Gym können wir uns mit einer Massage verwöhnen lassen. Besonders spannend ist ein Besuch im Ontouka Reptilien Park, wo sogar die gefährliche Mamba zu bewundern ist – im Terrarium natürlich. (Transferzeit ca. 130 km).

13.Tag (Samstag): Fahrt bis zum Waterberg (ca.360 km/4.5 Std.).

Fahrt am mystischen Otjikotosee vorbei, durch die Minenstadt Tsumeb weiter zum Waterberg. Hier beziehen wir für zwei Nächte die "Waterberg Wilderness" Lodge. Sie liegt auf der Farm Otjosongombe an der Südseite des Waterberges. Jedes der geräumigen, geschmackvoll eingerichteten Zimmer verfügt über eine Terrasse mit Blick auf die Steilkante des Berges. Es wird eine gute Küche aus frischen, teilweise selbst angebauten Farmprodukten geboten. Ein Garten-Pavillon lädt zum Kaffeetrinken ein, zur Abkühlung ein mit Quellwasser gefüllter Swimming Pool.

14.Tag (Sonntag): Wanderung auf das Waterberg Plateau.

Wir unternehmen mit einem sachkundigen Wanderführer eine etwa 3-stündige (200 Hm)Wanderung auf das Waterberg Plateau und können den herrlichen Ausblick in die fruchtbare Landschaft des Waterberges sowie über die schier endlose Weite der Omaheke in uns aufnehmen. Im Wildpark der Lodge sind verschiedene Antilopen, Zebras, Strausse, Warzenschweine und auch Breitmaulnashörner zu Hause. Diese Tiere können während der ausgedehnten Nachmittagsrundfahrten (optional vor Ort buchbar) im offenen Fahrzeug oder auch bei einem mehrstündigen geführten Pirschgang in der Ebene beobachtet werden. (Gehzeit ca. 3 Std./200 Hm).

15.Tag (Montag): Fahrt über Oakhandja bis zur Onjala Lodge.

Fahrt durch Okahandja und Windhoek bis Onjala. Onjala, 45 km nordöstlich des Hosea Kutako International Airports gelegen, bietet sich diese Lodge zur Erholung am Ende dieser Reise an. Die Landschaft mit ihren sanft geschwungenen Hügeln strahlt eine wohltuende Ruhe aus. Hier sind verschiedene Antilopenarten, Giraffen, Zebras, Warzenschweine und eine vielfältige Vogelwelt zuhause. Wanderwege laden zum selbstständigen Erkunden der Natur ein, Pool, Balkone und Veranden zum Lesen und Entspannen. Auf einer Wanderung, am besten bei tief stehender Sonne, eine Pause auf einem der kleinen Hügel erleben wir, dass Stille wirklich dröhnen kann. Die Lodge, die teilweise aus lokalem Naturstein errichtet ist, bietet eine wundervolle Aussicht über die grasbedeckten Flächen und Hügel. Es gibt eine gemütliche, kleine Bar und eine grosse Lapa, in der die Mahlzeiten serviert werden. Das „Bird Restaurant“ gleich nebenan sorgt vor allem am Morgen für eine bezaubernde Geräuschkulisse. Wenn wir während all der Entspannung noch etwas unternehmen möchten, hat Onjala einiges zu bieten: Rundfahrten in offenen Geländefahrzeugen mit Sundowner, geführte Wanderungen und Sternbeobachtung in der Sternwarte mit leistungsstarkem Teleskop. Ein besonderes Highlight auf Onjala ist das ZenSations Spa: Das moderne Spa mit Sauna, Dampfbad und Whirlpool sowie Bush-Spa wartet mit einem verwöhnenden Behandlungsangebot auf. (Transferzeit ca. 360 km/ca. 4.5 Std.).

16.Tag (Dienstag): Rücktransfer und Rückflug nach Deutschland.

Ein früher Nachmittags-Transfer bringt uns zum Flughafen Windhoek zum Rückflug nach Frankfurt mit Ankunft am Tag 17.

Programmänderungen vorbehalten.

Hiermit buche ich verbindlich folgenden Aufenthalt:

Reise: Namibia Wander-Lodge-Safari
Anreise: * TT.MM.JJJJ
Abreise: * TT.MM.JJJJ
Zimmerkategorien
Doppelzimmer
gemeinsam mit:
Anrede: Frau          Herr    
Vorname: *
Nachname: *
Geburtsdatum: * TT.MM.JJJJ
Straße/Hausnr.: *
Postleitzahl: *
Ort: *
Land: *
Telefon:
E-Mail: *
Mitteilung:
Ja, ich habe die allgemeinen Reisebedingungen zur Kenntnis genommen. (Allgemeine Reisebedingungen als PDF-Datei)
Allgemeine Informationen rund ums Fliegen, den Urlaubsort und den Hotels findest du hier...
  * Pflichtfelder - bitte ausfüllen!
 

Preisübersicht

Alle Preise in EUR pro Person.

Reisetermin Preis
11.09.-26.09.2017 2.939
24.04.-09.05.2018 3.129
01.05.-16.05.2018 3.049
25.09.-10.10.2018 3.299

Zimmerzuschläge

  • Einzelzimmerzuschlag: 250,- €

Leistungen (im Reisepreis enthalten)

  • Flug in der Economy Class Frankfurt - Windhoek - Frankfurt
  • Alle Flughafentransfers
  • Transport während der Reise im Kleinbus inkl. Fahrer
  • 14 x Übernachtung im DZ, Du/WC in landestypischen Lodges
  • 14 x Frühstück, 12 x Abendessen
  • 7 geführte Wanderungen
  • Eintrittsgebühren lt. Reiseausschreibung (Sossusvlei, Twyfelfontein, Etosha N.P.)
  • Programm wie beschreiben
  • Deutschsprachiger örtlicher Guide/Reiseleiter/Fahrer

Nicht im Preis inbegriffen: nicht angegebene Mahlzeiten und fakultative Aktivitäten, Getränke und Trinkgelder

Hinweise:

Wichtig: Bitte gebt bei Buchung Euren vollen Namen, wie er in Eurem Reisepass steht an.

Zubuchbare Leistungen


Mindestteilnehmerzahl

Mindestens 10, max. 16 Personen.

Flüge

Wir fliegen mit der Condor ab Frankfurt im Direktflug nach Windhoek.

atmosfair - klimabewusst reisen - dein freiwilliger Beitrag: 118,- / 59,-

Veranstalter: Frosch Sportreisen GmbH

Häufig gestellte Fragen

Welches Klima erwartet mich in Namibia im Mai oder September?

In Namibia sind die Jahreszeiten zu Mitteleuropa entgegengesetzt. In den Monaten Mai bis September (Wintermonate) herrschen im Landesinneren Tagestemperaturen zwischen 18°C und 26°C, in den Monaten Oktober bis April (Sommermonate) zwischen 21°C und 34°C. In den Nächten wird es dann aber merklich kühler. Laut Statistik hat Namibia aber ca. 300 Sonnentage zu verzeichnen. In den Sommermonaten kann es schon mal zu kurzen heftigen Niederschlägen kommen.

Welche Einreisebestimmungen muss ich für Namibia berücksichtigen?

Deutsche können für kurzfristige Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Jahr zu ausschließlich touristischen  Zwecken  ohne Visum einreisen. Ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors Entry Permit) wird bei Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt. Der Reisepass (auch ein vorläufiger Reisepass ist möglich) muss noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten. Dieser muss in einwandfreiem Zustand sein, d.h. weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst „repariert“ oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung un- oder schwer leserlich sein.

Wie groß ist der Zeitunterschied?

Die Zeitverschiebung beträgt MEZ + 1 Stunde, während der Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.

Sind für die vorgesehenen Wanderungen Wanderschuhe zu empfehlen?

Wir raten, für die Wanderungen auf jeden Fall knöchelhohe Wanderschuhe einzupacken, denn teilweise sind die Wanderungen schon recht anspruchsvoll und der Untergrund unterschiedlich beschaffen. Auch für die Dünenwanderung bieten sich Wanderschuhe an, da durch die starke Sonneneinstrahlung die Sandoberfläche in kürzester Zeit hohe Temperaturen erreicht.

Welche Impfungen sind vorgeschrieben oder zu empfehlen?

Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat, Gültigkeit 10 Jahre). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.who.int .

Das Auswärtige Amt empfiehlt,  die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen ( Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.rki.de )

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

Malaria: Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben, siehe z.B.: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.dtg.org/ oder Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.frm-web.de .

Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Was darf ich nach Namibia einführen und welche Zahlungsmittel sind zu empfehlen?

Eine Einfuhr von Fremdwährungen nach Namibia ist in unbegrenzter Höhe erlaubt, muss aber bei Einreise deklariert werden. Eine Ausfuhr von Fremdwährungen ist nur in Höhe des deklarierten Betrages möglich. Landeswährung ist der namibische Dollar (N$ oder NAD). Daneben wird im Alltag auch der südafrikanische Rand als Zahlungsmittel akzeptiert. Beide Währungen sind im Verhältnis 1:1 aneinander gekoppelt. Die Ein- und auch Ausfuhr des Namibischen Dollers bzw. des gleichgesetzten Südafrikanischen Rand ist auf 50.000 Namibia Dollar oder auch Südafrikanischer rand beschränkt. Geldabhebungen sind mit allen gängigen Kreditkarten sowie Maestro-Karten möglich. Reisende sollten darauf achten, dass insbesondere Maestro-Karten für den Gebrauch im südlichen Afrika freigeschaltet wurden. Es wird geraten direkt am Flughafen in Windhoek Geld zu tauschen. Weitere Möglichkeiten gibt es dann wieder in Swakopmund.

Folgende Dinge können für den persönlichen Bedarf zollfrei eingeführt werden: 1 Ltr. Spirituosen, 2 Ltr. Wein, 50 ml Parfum und 250 ml Eau de Toilette, 200 Zigaretten, 50 Zigarren und 250 g Tabak.

Ein Einfuhrverbot besteht u.a. für Psychopharmaka.

Muss ich einen speziellen Adapter für Namibia mitnehmen?

Wir empfehlen die Mitnahme eines Internationalen Adapters, der aber ausdrücklich für Namibische Steckdosen geeignete sein muss.

Woran sollte ich denken, wenn ich meine Tasche packe?
  • Schuhe: Knöchelhohe Wanderschuhe, bequeme Sportschuhe/Sneakers, Trekkingsandalen
  • Gültiger Reisepass und Zahlungsmittel
  • kleiner Tagesrucksack - (ca.12-20 Ltr. Volumen)
  • Hut/Cap gegen die Sonne
  • Sonnencreme und Lippenabalsam
  • Evtl. Wasserflasche
  • Warme und windfeste Kleidung für Abends
  • Leichte Kleidung und leichter Regenschutz
  • Badesachen und Badehandtuch
  • Insektenschutz ("Peaceful Sleep" vor Ort erhältlich)
  • kleine Reiseapotheke
  • Taschenlampe, evtl. Fernglas
  • Fotoausrüstung

Unsere Meinung

Namibia und Wandern? Nicht unbedingt die erste Assoziation, aber unbedingt empfehlenswert, will man dieser gewaltigen Natur näher kommen. Diese Reise ist noch etwas wanderfreudiger als die Abenteuer-Zelt-Safari, unterscheidet sich aber vor allem durch den Komfort ausgewählter Lodges.

Frosch Kataloge

FROSCH Kataloge

Hier könnt ihr die jeweils akuellsten FROSCH Reisekataloge bestellen. Katalog und Versand sind kostenlos!. Jetzt kostenlos Katalog bestellen...